Custom Made Surfboards und die Fuji X100S – Erste Eindrücke |
Timo Roth

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Da wir auf Hochzeiten selten im Studio zu finden sind haben wir mit der Fuji x100s und der Fuji X-E1 Lutz Graichen von Windflüchter Surfboards besucht um etwas realere Bedingungen für einen Test zu haben als Schärfetafeln oder Stilleben. Der studierte Sportwissenschaftler baut seit 2008 in Rostock an der Ostseeküste Windsurfboards unter dem Namen Windflüchter. Und so wie sich die Form eines Windflüchters, eines Baumes dessen Wuchsform stark durch die Winde an der Küste beeinflusst wird, passt Lutz seine Boards nach den Wünschen seiner Kunden an. Ausgeglichenheit, Liebe zum Detail, Präzision und die Leidenschaft für das Handwerk sind allgegenwärtig wenn man bei ihm in der Werkstatt ist. Allerdings erwarten die Kameras in seiner Werkstatt auch flackernde Neonröhren und viel Staub. Nicht gerade das wir normalerweise auf Hochzeiten vorfinden, aber ein recht extremer Test für die kleinen Fujis da sie keine wirkliche Versiegelung haben. Zwar hat meine X-E1 auch schon den einen oder anderen Regen überstanden, aber wer weiß. Am meisten war ich auf den neuen Autofokus und natürlich das “digitale Schnittbild” im manuellen Fokus gespannt. Soviel sei gesagt: Ja, der Autofokus der x100s ist schneller als der, der X-E1, aber unter erschwerten Bedingungen noch nicht mit einer DSLR Vergleichbar. Vielleicht in der nächsten Generation von Fuji Kameras. Intelligent Hybrid AF nennt Fuji die neue Methode zur “Scharfstellung” und meint damit eine Mischung aus “TTL Phase detection” und “TTL contrast”. Die Bewegungen von Lutz beim Shapen des Boards einzufangen ging der kleinen Fuji dann aber doch nicht so einfach von der Hand wie erhofft. Sicher kann das den schlechten Lichtverhältnissen geschuldet sein. Ein weiterer Test mit spielenden Kindern in der Sonne wäre wohl notwendig bevor wir die kleine mit dem neuen 16.3 MP X-Trans CMOS II Sensor zu einer Hochzeit ausführen. Wenn man die Ruhe des Moments nutzt sitzt der Fokus natürlich perfekt, keine Frage. Zeit also das Fokus Peaking und das “digitale Schnittbild” im manuellen Fokus zu testen. Einer der vielen Punkte auf der Wunschliste der Fuji Nutzer ist das Fokus Peaking und siehe da, Fuji hat die Gebete erhört. Zumindest teilweise. Denn wenn wir mal ehrlich sind ist ein Fokus Peaking mit weißen Kontrastkanten dann doch im realen Leben weniger hilfreich als erhofft. Grün oder Rot wären wohl die bessere Wahl gewesen. Wer weiß, vielleicht liefert Fuji hier per Firmware noch nach. Eine neue Welt eröffnet das momentan “weltweit erste Fokussystem, das eine sensorbasierte Phasenerkennung nutzt” – Zitat Fuji. Soll heißen, wenn die Kanten der dargestellten Bildhälften aufeinander liegen, ist der entsprechende Bereich scharf. Anfangs ist es etwas ungewohnt, aber es funktioniert perfekt wenn man sich erst Mal daran gewöhnt hat. Im Direkten Vergleich der Schärfe zwischen dem 23mm f2 der x100s und dem XF-35mm f1.4 an der X-E1 verliert das fest an der x100s angebrachte Objektiv. Nichts desto trotz ist die Kombination der 35mm äquivalenten Kleinbild Brennweite am X-Trans Sensor eine Wucht bedenkt man das Kamera und Objektiv locker in die Hosentasche passen. Und darin besteht momentan auch der Vorteil gegenüber der X-E1, die vom Body her eine ähnliche Größe aufweist, aber durch die wechselbaren Objektive eben wesentlich “sperriger” daherkommt. Hier will Fuji noch dieses Jahr mit dem 27mm f2.8 Pancake eine Hosentaschen Variante anbieten. Das Rauschverhalten haben wir ja schon in anderen Blog Einträgen bis ISO 6400 gezeigt. Und wer sich über Randunschärfen unterhalten möchte kann sich auch unseren Vergleichstest ansehen. Die folgenden Bilder sind alle mit ISOs zwischen 1600 und 2500 bei Aperture Priority aufgenommen. Die Fuji x100s musste dabei bei komplett geöffneter Blende, also f2 belichten. Die X-E1 konnte mit dem XF-35mm f1.4 auf f2 abblenden. Ein Bild mit ISO6400 hat sich eingeschlichen. Wer’s findet darf es behalten. Eines muss noch zu den Farben gesagt werden. Beide Fuji Kameras haben es geschafft bei den schlechten Lichtverhältnissen, ständig wechselnden Farbtemperaturen im und automatischem Weißabgleich perfekte Farben zu generieren. Timos betagte 5DMKII hatte da sichtlich ihre Probleme und man konnte von 3 Bildern hatten alle 3 einen anderen Weißabgleich im Auto WB Modus……
 

Google Translater (GER -> ENG)
http://bit.ly/10JmT8M
 

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Fuji XF 55-200mm | Michael Reichmann on Luminous Landscape
Thoughts on my Fuji 14mm | Karim Haddad
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