Fujifilm X-E1 – Camera System | Ralf Spoerer

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Fazit

Die Fujifilm X-E1 ist schon ein feines Stück Kamera. Da freut sich jeder Lichtstrahl, der durch die lichtstarke Optik auf den Sensor trifft. Und der Fotograf freut sich über eine Kamera, die sich nicht nur edel anfühlt, sondern auch edel zu bedienen ist. Meine Betonung liegt dabei auf dem Wort “Fotograf”. Die Kamera verlangt einen qualifizierten Bediener, dem die Begriffe Belichtungszeit und Blende nicht nur vom hören-sagen bekannt sind. Denn auf spaßige kleine Helfer in Form von Motivprogrammen oder gar einer intelligenten Automatik muss man bei der X-E1 verzichten – Handarbeit ist gefragt. Wer die in Perfektion beherrscht, wird mit fantastischer Bildqualität belohnt und vielfältigen Möglichkeiten der Bildgestaltung. Dabei unterstützen der extrem fein auflösende elektronische Sucher und der helle Kontrollmonitor. Wenn der jetzt noch ein Klappmodell mit Touchscreen wäre, ja dann … ist gut, ich höre ja schon auf mit meinen Wünschen zu nerven. Immerhin sorgt die elektronische Wasserwaage dafür, dass ein kippender Horizont der Vergangenheit angehört.Fotografen, die in ihren analogen Zeiten vor allem Filme in der grünen Verpackung gekauft haben, werden sich freuen, dass ihre Filme in der X-E1 digital zur Verfügung stehen. Und das mit ISO-Empfindlichkeiten, von denen sie damals nicht mal geträumt haben. Hätte man im Analog-Zeitalter einen Farbfilm auf sagenhafte ISO 6400 gepusht, hätte man vor lauter Körnigkeit jedes Silberkorn per Handschlag begrüßen können. Über sowas kann die X-E1 nur lachen. Sie liefert bei ISO 6400 Fotos ab, die mich begeistern. Dass ich dann auch noch mit meinem Lieblingsfilm – dem Velvia – Videos in toller Qualität drehen kann, ist mir eine Freude. Wer nicht einfach nur eine Knipse sucht, sondern eine Kamera, die einen fordert, begeistert, schmeichelt und bei jedem Augenkontakt glücklich macht, eine Kamera, die nicht mit Elektronik vollgestopft ist, sondern sich auf das wesentliche der Fotografie konzentriert, der wird die Fujifilm X-E1 nicht mehr hergeben wollen. Der wird sehnsüchtig darauf warten, jedes neue Objektiv auspacken zu dürfen und das erste mal, das satte Einrasten des Bajonetts zu hören. Schön, dass es solche Kamera noch gibt – und das zu einem durchaus vernünftigen Preis.

Google Translater (ENG)

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